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T70 MK3 Coupe

Lola zählt mit zu den bekanntesten Rennauto- und Chassisherstellern

Der Ursprung der Firma liegt in den fünfziger Jahren, als die rennbegeisterten Eric Broadley und sein Cousin Graham Broadley Austin-Seven-Fahrzeuge zu rennfertigen Autos umbauten. Die siegreichen Wagen verkauften die Broadleys direkt nach dem Zieleinlauf, um mit dem Erlös neue und bessere zu bauen.

Anfang der sechziger Jahre fertigte Lola äußerst schnelle Formel-2- und Formel-3-Fahrzeuge. 1963 folgte das erste Formel-1-Auto. Aber die Broadleys beschritten auch andere Wege. Sie wollten sich an der Sportwagen-Prototypen-Rennserie in Europa und der CanAm-Serie beteiligen. 1965 rollte der erste >offene< Lola T70 MK1 aus den Werkshallen.

Der von Carrera nachempfundene Slotracing-Lola stellt die Weiterentwicklung, den Lola T70 MK3 Coupe dar, der 1967 anläßlich der Racing-Car-Show der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Lola stattete die Fahrzeuge mit starken Chevrolet V-8-Motoren aus und forderte damit die etablierten Ferraris und Porsche heraus. 1969 siegte das Penske-Team mit dem Lola T70 beim 24 Stunden-Rennen in Daytona. Ron Bucknum, Mark Donohue und Chuck Parsons hießen die siegreichen Piloten.

Im selben Jahr kamen auch die ersten Lola T70-Modelle für die 124er- und die Universalbahn mit einem grün-metallic lackierten Lexanbody auf den Markt. Beide Fahrzeuge wurden mit Standard-Bühler-Motoren ausgestattet. Das Universal-Fahrzeug erhielt das bewährte Inlinerchassis und der 124er Lola das Standard-Sidewinderchassis. Die Felgen des Lola T70 entsprechen den Felgen des Cobra-Modells (American Line).

Die Lackierung (mit einem Pfeil auf der Fronthaube) ist authentisch mit dem Lola des Jahres 1968, der zum 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring an den Start ging. Der Lola T70 ist bei Sammlern sehr beliebt, allerdings auch teuer. Das 124er-Modell ist in gut erhaltenem Zustand auf Börsen nicht unter 350 DM zu finden. Günstiger sieht es beim Universal-Fahrzeug aus, aber gute Exemplare kosten auch hier etwa 300 DM. Beide Modelle wurden bis 1977 von Carrera selbst angeboten.

1970 stellte Carrera auch eine MK3-Coupe-Version für die Tempobahn her. Der grüne Tempo Lola T70 MK3 kann für 50 bis 60 DM auf Börsen gekauft werden... Mit dem Start der kleinen 160er und der 160er Servobahn nahm Carrera den grünen geschlossenen Lola T70 in das Programm der 160er-Bahnen auf. Daher ist der Lola T70 in der Servo 160-Version noch relativ häufig anzutreffen. Der Preis liegt zwischen 30 und 50 DM für gut erhaltene Fahrzeuge.

 

 


Aus "Das Carrera Buch" 

Copyright Battenberg Verlag. 

Vervielfältigung nicht gestattet.

  • Lola T70, Das Carrera Buch,  29.09.2000

 

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Copyright © 1999 Bernhard Eisbach
Stand: 29. Dezember 1999